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Mo soll bleiben - Petition von der Caritas und dem Nördlinger Tierheim

Mo ist 22 Jahre alt, er kommt aus Ghana und heisst eigentlich Mohammed.

Er ist als Flüchtling nach Deutschland gekommen und arbeitet seit 2018 jeden Tag ehrenamtlich im Nördlinger Tierheim. Dort gilt er als der Katzenflüsterer, weil er selbst mit den unzähmbarsten Samtpfoten bestens klar kommt.

In Ghana kennt Mo niemanden mehr, seine Mutter lebt in einem Heim und hat schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Sohn. Andere Angehörige oder gar Freunde gibt es nicht.

In Nördlingen hat der 22-Jährige allerdings eine Perspektive. Im Tierheim könnte er seinen Traumberuf Tierpfleger lernen. Er würde sein eigenes Geld verdienen und in die Sozialversicherung einbezahlen. Sogar eine eigene Wohnung wäre kein Problem. Mo würde dem Staat nicht auf der Tasche liegen, er könnte sein eigenes Leben finanzieren und im Tierheim weiter kräftig mit anpacken, so Tierheimleiterin Manuela Kaußen.

Allerdings darf er nicht bleiben. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, eine Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis bekommt er auch nicht. Denn: Ghana zählt zu den sicheren Herkunftsländern. Mo muss also freiwillig ausreisen und dann ein Visum für die Wiedereinreise stellen. Das allerdings wäre ein Flug in eine ungewisse Zukunft, so Kaußen weiter. Denn niemand wisse, ob Mo auch wirklich wieder nach Deutschland zurückkommen dürfe.

Deshalb hat der Caritasverband Donau-Ries eine Onlinepetition gestartet.

Das Ziel: Mo soll in Deutschland gedulded werden, damit er seine Ausbildung im Nördlinger Tierheim machen kann.

Und Du kannst helfen: HIER findest Du die Onlinepetition und kannst sie auch direkt unterschreiben.

Mo hofft auf ganz viele Unterstützer: