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Großeinsatz der Polizei in Frauenstetten: Mann verschanzt sich mit Axt und Schusswaffe

Der Großeinsatz der Polizei im Buttenwiesener Ortsteil Frauenstetten ist beendet. Laut Polizei ist ein Sonderkommando um 17:05 Uhr in das Gebäude eingedrungen, in dem sich ein 53-jähriger Mann mit einer Axt und vermutlich einer Schusswaffe verschanzt hatte. Polizeisprecher Manfred Gottschalk:

Der Täter wurde bei dem Zugriff schwerverletzt am Kopf und Bein aufgefunden. Wie es zu den Verletzungen kam, will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekannt geben. Der Täter wurde mit einem Heli abtransportiert.

Der Mann befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Er war am Mittag von seinem Betreuer besucht worden und sollte in ein Krankenhaus gebracht werden. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar und werden nun von der Kripo Dillingen ermittelt. Derzeit läuft auch die Suche nach der vermuteten Schusswaffe.

Und das war passiert:
Der Mann war am Mittag von seinem Betreuer besucht worden und sollte in ein Krankenhaus gebracht werden. Das war vermutlich auch der Grund seiner Aggression.

Die Polizei hatte immer wieder Kontakt zu dem Mann. Allerdings gestaltete der sich schwierig.

Der Täter hatte sich alleine im Haus verschanzt. Die Polizei war mit einem Sondereinsatzkommando vor Ort, eine Gefahr für Dritte hatte aber nicht bestanden. Trotzdem hatte die Polizei die Bevölkerung aufgerufen, sich vom Tatort fernzuhalten.

Auch Christian Knapp, der 2. Bürgermeister der Gemeinde, war vor Ort. Er wollte sich sein eigenes Bild von der Lage machen.

Der Täter scheint in Frauenstetten weitgehend unbekannt zu sein. Auch Knapp hatte bislang keinen Kontakt mit ihm.

Der Tatort wurde großräumig abgeriegelt.